A meta-analysis of vowel formants in Turkish: Methodological differences and their impacts
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Zusammenfassung Obwohl Forschungen, die sich auf Vokalformanten im Türkischen konzentrieren, quantitativ einen reichen Fundus bilden, fehlt es diesen Studien an einer deutlichen methodischen Einheitlichkeit. Diese Studie präsentiert eine Metaanalyse, die die methodischen Unterschiede in Untersuchungen zu Vokalformanten des Standardtürkischen und die Auswirkungen dieser Unterschiede auf die Formantwerte untersucht. Im Rahmen der Studie wurden 16 Untersuchungen zum Standardtürkischen gesichtet und deren methodische Kriterien in einer Datentabelle kodiert, um die Datengrundlage der Studie zu bilden. Bei der Datenanalyse wurden mithilfe der Programmiersprache R für jeden Vokal separate gemischte Modelle (mixed-effects models) erstellt. Die Analyseergebnisse zeigten, dass die zufälligen Effekte in den Modellen (Studie und Studie-Vokal-Interaktion) im Vergleich zu den festen Effekten (Geschlecht, Materialtyp, Anzahl der Sprecher, Aufnahmeumgebung, Aufnahmegerät, Abtastrate, Normalisierungsmethode) statistisch aussagekräftiger bei der Erklärung der Variabilität waren. Dieser Befund verdeutlicht, dass die Variabilität der Formantwerte größtenteils auf implizite methodische Entscheidungen zurückzuführen ist, die in den Studien nicht klar berichtet oder standardisiert wurden. Die Studie betont die Notwendigkeit von methodischer Transparenz, offenem Datenaustausch und standardisierten Messprotokollen für die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit phonetischer Beschreibungen im Türkischen.
Schlüsselwörter: Vokalformanten; phonetische Beschreibung; Metaanalyse; Methodologie
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